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11 gute Gründe, um mit dem Bouldern anzufangen

Bouldern, Bouldern … alle reden übers Bouldern! Auf die Frage, warum auch du die Wände hochgehen und mit dem Bouldern anfangen solltest, können wir mit 11 guten Gründen antworten:

In der Boulder-Community vermutet man, dass im Jahr 1874 die ersten Kletter-Profis den wunderschönen Sandstein im französischen Fontainebleau für sich entdeckt haben: Die Felsen (auf Englisch boulders), die sie dort vorfanden, eigneten sich perfekt dazu, Griffe zu üben und sich für die längeren Aufstiege mit Seil vorzubereiten. Jahrzehnte später, in den 1930ern, fand Kletterer Pierre Allain dann besonders Gefallen an den Felsen und begann, dynamische Bewegungen und komplexere Techniken an ihnen auszuprobieren.

Was vor vielen Jahren einst als spannender Outdoor-Sport begonnen hat, entwickelt sich immer weiter zu einer allseitsbeliebten Sportart für jung und alt, die auch Indoor ausgeübt werden kann. Spätestens seit das Sportklettern als Disziplin bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio zu bestaunen war, ist das Bouldern noch bekannter geworden.

Was aber macht die Sportart so beliebt? Warum pilgern immer mehr Menschen in Boulderhallen? Und warum solltest du mit dem Bouldern anfangen? Uns fallen da direkt 11 Gründe ein:

1. Bouldern kann jeder

Ganz richtig: beim Bouldern ist völlig unwichtig, ob du Vorkenntnisse oder einen riesen Bizeps hast.

Egal, wie jung oder alt du bist, wie viel Erfahrung oder Kraft du mitbringst, jeder kann hier an die eigenen Grenzen kommen und sie dann auch überwinden. Das Tolle beim Bouldern: dir stehen immer mehrere verschiedene Routen zur Verfügung und du entscheidest, welche du kletterst. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade ermöglichen einen einfachen Einstieg für Anfänger:innen und viele Alternativen, um sich langsam zu steigern, aber sie bieten auch immer wieder neue Challenges für Fortgeschrittene.

2. Du siehst schnell erfolge

Wenn wir mal ehrlich sind, dann ist das Frustrierendste beim Sport (und eigentlich überall im Leben), wenn man sich anstrengt, aber keine Erfolge verzeichnet. Das Schöne am Bouldern: dank der verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Boulderrouten lässt sich sehr schnell feststellen, dass die eigene Körperkraft und Fähigkeit bei jeder Session besser werden. Eine Umfrage von bergzeit.de bestätigt die Annahme: 46% der Befragten sagen aus, dass sie schnell Fortschritte beim Bouldern gemacht haben.

3. Kein Equipment, kein Problem

Im Fitnessstudio zu trainieren oder Sportarten wie Tennis, Fußball, Reiten oder sogar Seilklettern nachzugehen macht zwar Spaß, aber die dafür nötige Ausrüstung stellen für viele eine Hemmschwelle dar, die oft schwer zu überwinden ist. Jetzt die gute Nachricht: beim Bouldern brauchst du außer einem Paar Schuhe und Kreide – die jederzeit bei uns zum Verleih erhältlich sind – nur eines, nämlich DICH! Statt lästigen Trockenübungen wie beim Surfen oder teurer Sportkleidung wie beim Wintersport beispielsweise, musst du dich lediglich kurz aufwärmen und kannst dich dann direkt auf die Boulderrouten stürzen.

4. Perfektes Ganzkörper-training

Klar, als erstes denkt man beim Bouldern direkt an trainierte Arme. Das stimmt auch, da die Kraft aus deinen Armen, Händen und deinem Rücken am meisten benötigt wird, aber der Rest deines Körpers kommt genauso zum Einsatz und macht das Bouldern zum absoluten Ganzkörper All-Rounder. Neben deinem Oberkörper arbeiten auch deine Bauchmuskulatur und deine Waden mit. Hier erklären wir dir im Detail, welche Muskeln du trainieren musst, um zu klettern.

5. Bouldern fördert  taktisches Denken und Geduld

5. Bouldern fördert taktisches Denken und Geduld

Hand aufs Herz, wer wäre denn nicht gern schlauer und entspannter? Wer mit dem Bouldern anfängt, wird schnell feststellen: bei dieser Sportart ist Köpfchen gefragt. Manche Routen benötigen hauptsächlich Muskelkraft, während bei anderen erst einige Versuche oder etwas Rätselraten nötig sind, um sie zu schaffen. Die Geduld, die du bei deiner Boulder-Reise entwickeln wirst, macht sich in Form von Erfolgen bemerkbar und hält auch noch an, wenn du das Stuntwerk verlässt.

6. Bouldern  bringt Freu(n)de

Beim Klettern herrscht eine allgemein positive Grundstimmung und die meisten, die diesem Sport nachgehen, sind entspannt, freundlich und jederzeit bereit, dir bei Schwierigkeiten zu helfen. Auch mit Freund:innen in der Gruppe kannst du hier jede Menge Spaß haben, weil man sich gegenseitig spotten (sprich, dem anderen zusehen und absichern bzw. korrigieren, falls nötig), ermutigen und für kleine Challenges herausfordern kann. Für Gespräche bleibt zwischen den einzelnen Routen natürlich auch immer Zeit. Auch so manche Paare haben sich schon beim Klettern kennengelernt – nichts ist unmöglich!

7. Bouldern  geht auch allein!

Auch in dem Fall ist Bouldern genau der richtige Sport für dich. Wenn du lieber solo unterwegs bist und dein Workout für dich keine Zeit ist, in der du Menschen kennenlernen musst, kannst du in der Boulderhalle auch dein eigenes Ding machen. Der aktive Vorgang des Kletterns erfordert keine:n Partner:in, das Bouldern ist also eine ganz private Sache zwischen dir und der Wand. So kannst du deine Boulder-Session hochkonzentriert und für dich allein angehen, ganz nach deinem Gusto und Tempo. Falls du zum ersten Mal boulderst, helfen wir dir in unseren Introkursen bei deinen ersten Schritten und Griffen! Ganz unten findest du unsere Standorte in ganz Deutschland, in denen du ganz easy im Introkurs das Bouldern kennenlernen kannst.

8. Bouldern wirkt sich  positiv auf deine Psyche aus

8. Bouldern wirkt sich positiv auf deine Psyche aus

Dass sich Sport nachweislich positiv auf die Psyche auswirkt und Stress abbaut, ist schon lange bekannt. Wer mit Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen allerdings nichts anfangen kann, ist beim Bouldern genau richtig. Bewusst atmen, kontrollierte Bewegungen ausführen und sich selbst die Angst durch eigene Muskelkraft nehmen hilft dabei, positive Erfahrungen zu machen und durch Körperarbeit innere Ruhe herbeizurufen. 2013 wurde von einer Psychiatrie in Erlangen auch ein Projekt gegen Depression ins Leben gerufen, Klettern und Stimmung, das dann den Startschuss für Pilotstudien für Boulderpsychotherapie (BPT) gab.

9. Bouldern für  mehr Balance und Körpergefühl

Sich beim Bouldern selbstsicher an der Wand zu bewegen, benötigt nicht nur Körperspannung sondern auch Körpergefühl. Besonders taktische Routen, die nur wenige Griffe und kleine Tritte bieten, erfordern Balance und diese wiederum erfordert ein gutes Körpergefühl. Während du kletterst, müssen deine Muskeln und dein Gehirn zusammenarbeiten und werden mit jeder Boulder-Session ein immer eingeschweißteres Team.

10. Bouldern erweitert deinen Horizont

Bouldern muss kein Hobby bleiben, bei dem du dich auf Boulderhallen limitierst, die Welt gehört dir! Die Liste mit Ländern und Regionen, in denen du wunderbar in der Natur bouldern gehen kannst, ist lang: vom hessischen Odenwald, dem benachbarten Fontainebleau nahe Paris und dem schweizerischen Magic Wood, über sardinische Berglandschaften oder Granitfelsen im italienischen Villa di Mello, bis hin zum Bouldern auf Mallorca, hängend über dem Balearen-Meer – an praktisch jedem Urlaubsziel findest du in der Natur ein Kletterparadies, das nur darauf wartet, von dir erkundet zu werden.

11. Beim Bouldern kann es regnen, stürmen oder schneien…

11. Beim Bouldern kann esregnen, stürmen oder schneien…

… denn du kannst zum Bouldern in dein Stuntwerk rein! Das Tolle am Klettern ist, dass du nicht an gutes Wetter, sondern lediglich an deine eigene Motivation und die Öffnungszeiten der Boulderhalle gebunden bist. Du kannst deinem neuen Hobby also immer dann nachgehen, wenn du dich danach fühlst, statt auf warme Jahreszeiten oder regenfreie Tage warten zu müssen. So bleibst du leichter am Ball bzw. Boulder!

Fazit

Neben diesen 11 Gründen wirst du mit Sicherheit deine ganz persönlichen Gründe finden, um mit dem Bouldern loszulegen. Schon nach kurzer Zeit verändert sich deine eigene Körperwahrnehmung, deine motorischen Fähigkeiten und deine körperliche Fitness. Deine Muskeln, dein Kopf und dein Lebensgefühl werden es dir danken! Falls wir dich mit diesen 11 Argumenten noch nicht überzeugen konnten, bleibt dir nur noch eines übrig: Komm vorbei und probier’s selbst aus!

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Was geht eigentlich im Stuntwerk?

Benni Grams nimmt euch mit ins Stuntwerk Rosenheim! Hier kannst du – wie in jedem anderen Stuntwerk in ganz Deutschland – bouldern, Ninja und Parkour trainieren, Yoga, Vertikaltuch und Fitnesskurse buchen, leckere Snacks und Drinks genießen, Kindergeburtstage feiern und noch viel mehr erleben!

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